Keine Postkarten von hier
2025-ongoing
Es gibt über 2.000 Rastanlagen in Deutschland. Dazu zählen einfache Rastplätze, bewirtete Raststätten und Autohöfe. Inselartig von der städtischen Infrastruktur abgetrennt, haben die meisten Menschen sie schon einmal passiert. In der Regel gelten sie als unattraktive Durchgangsorte, an denen die Aufenthaltszeit so knapp wie möglich gehalten wird: Nur mal schnell tanken, eine überteuerte Toilettenpause einlegen, an der E-Zigarette ziehen oder den Hund Gassi führen. Doch was passiert, wenn ich diesen Orten mehr Zeit widme und ihnen genauere Beachtung schenke? Was macht sie aus und welche gewöhnlichen bis merkwürdigen Situationen kann ich beobachten? Wer arbeitet hier, wer schläft hier und in welchen Variationen gestaltet sich der Moment der Rast?
Um das zu untersuchen, habe ich über einen Zeitraum von 6 Monaten deutschlandweit über 50 Rastanlagen besucht. Tag für Tag bilden sich dort rund um die Uhr zufällige, temporäre, funktionale und oft anonyme Konstellationen, die fast an eigene Städte erinnern. Die Architektur der Anlagen versprüht den Geist des letzten Jahrhunderts, glänzt in marodem Charme. „Für alle Zeitreisenden eine Empfehlung“, schreibt Tobias B. in seiner Google Rezension über Tank & Rast Pfungstadt West.
Die Serie lädt zum Verweilen an diesen Transit-Orten ein.
Um das zu untersuchen, habe ich über einen Zeitraum von 6 Monaten deutschlandweit über 50 Rastanlagen besucht. Tag für Tag bilden sich dort rund um die Uhr zufällige, temporäre, funktionale und oft anonyme Konstellationen, die fast an eigene Städte erinnern. Die Architektur der Anlagen versprüht den Geist des letzten Jahrhunderts, glänzt in marodem Charme. „Für alle Zeitreisenden eine Empfehlung“, schreibt Tobias B. in seiner Google Rezension über Tank & Rast Pfungstadt West.
Die Serie lädt zum Verweilen an diesen Transit-Orten ein.
There are more than 2,000 rest stops in Germany. These include simple rest areas, serviced rest stops, and truck stops. Separated from urban infrastructure like islands, most people have passed through them at some point. They are generally considered unattractive places of transit where people try to spend as little time as possible: just a quick refuel, an overpriced toilet break, a puff on an e-cigarette, or walking the dog. But what happens when I devote more time to these places and pay closer attention to them? What makes them special, and what ordinary to strange situations can I observe? Who works here, who sleeps here, and how do people spend their time at rest stops?
To investigate this, I visited at least 50 rest stops across Germany over a period of six months. Day after day, all around the clock, random, temporary, functional, and often anonymous constellations form there, almost reminiscent of cities of their own. The architecture of the facilities exudes the spirit of the last century, shining with a dilapidated charm. “Highly recommended for all time travelers,” writes Tobias B. in his Google review of Tank & Rast Pfungstadt West.
The series invites you to linger at these transit locations.
To investigate this, I visited at least 50 rest stops across Germany over a period of six months. Day after day, all around the clock, random, temporary, functional, and often anonymous constellations form there, almost reminiscent of cities of their own. The architecture of the facilities exudes the spirit of the last century, shining with a dilapidated charm. “Highly recommended for all time travelers,” writes Tobias B. in his Google review of Tank & Rast Pfungstadt West.
The series invites you to linger at these transit locations.
Installation View